pb. Die Pianistin Vera Kappeler und der Schlagzeuger und Perkussionist Conradin Peter Zumthor bilden mit Sicherheit eines der eigenwilligsten Duos, das zur Zeit zu hören ist. Zwei Musiker, die trotz ihrer Nähe zum zeitgenössischen Jazz ihr Sensorium für Klänge und Stimmungen noch viel weiter dehnen. Dorthin, wo man oft nur noch staunen kann, was das jetzt wieder war. Man kennt die beiden aus verschiedenen Bands und Projekten, aber was sie zusammen auf der Bühne anrichten, ist so anders wie aussergewöhnlich. «Eigene Songs, Balladen, Melancholie, einfaches, eigenartiges Zeux, vier Viertel, Rummelplatz, Präriegeist, Herz», lautete ein Selbstbeschrieb auf SMS. «Sie spielen und singen frisch und authentisch wie Kinder und sie musizieren dabei abgeklärt und reif», hielt die Südostschweiz in einer begeisternden Kritik fest. Und im Bund war zu lesen: «Was für ein berührender und gleichzeitig verstörender Mix aus Herzlichkeit und Abgründigkeit: So etwas hat man in dieser schlafwandlerischsicheren Art zuvor noch nie zu hören bekommen!»
